Das meinte die Presse

Zur Premiere am 12.11.2011 im Heinz-Hilpert-Theater Lünen schreibt die WAZ/WR

Liebesperlen mit Suchtfaktor

Vorbei ist die Zeit, als der New Yorker Broadway das Zentrum des Show-Business war. Die Achse hat sich in Richtung Lünen verschoben. Das vermittelte jedenfalls der Filmvorspann zur Neufassung der „Liebesperlen“. Auch wenn das nicht ganz ernst gemeint war, so konnte man bei der glanzvollen Premiere am Samstagabend im ausverkauften Heinz-Hilpert-Theater doch den Eindruck gewinnen, dass hier ein ganz großes Show-Ereignis ablief.

Liebesperlen, so wie wir sie aus unserer Kindheit kennen, sind bunt und süß. Diese Attribute treffen auf die Revue von Heinrich Huber und Jürgen Uter im vollem Maße zu. In immer wieder wechselnden, farbenfrohen und ausgefallenen Kostümen präsentiert das sechsköpfige Ensemble die Lieder vergangener Schlagerzeiten. Von der zuckersüßen Seite zeigten sich die Liebesperlen u.a. mit den wiederentdeckten maritimen Songs, mit denen das Ensemble die Zuschauer in die Welt von Lolita, Hans Albers und Freddy Quinn führte: „Seemann, lass das Träumen.“

Gerade an diesen Beispielen erkennt man das Geheimnis des jahrzehntelangen Liebesperlen-Erfolges. Der liegt in der humorvollen, parodistischen Präsentation der Lieder. Da taucht zwischen Bombay, Rio und Südsee auch Heines Loreley auf, da werden beim „Junge komm bald wieder“ die Heimatberichte und Ermahnungen aus den Briefen der Ruhrgebietsmutter zitiert: „Zieh dich draußen auf See immer schön warm an, sonst hasses wieder anne Bronchen wie dein Vatta.“

Farbenfrohe und knallige Kostüme

Wie viel Rhythmus in einem Seemannslied stecken kann, beweist das Ensemble mit Michael Jarys „Mäckie Boogy.“ Rhythmus gekoppelt mit Gesang und mitreißender Tanz-Choreographie steigern sich dann noch beim Ausflug in die große Zeit des Rock’n Roll, in die Zeit von Bill Haley, Little Richard, und Elvis Presley. Elvis gibt es sogar im Doppelpack: Günter Burchert verkörpert den smarten Sänger, Christian Tasche spielt den Sänger, wie er vielleicht in späteren Jahren ausgesehen hätte: Ein „fetter alter Sack“ im Glitzerkostüm.

Apropos alternder Sänger. Burchert karikiert auch einen „Merci Chérie“ wimmernden Udo Jürgens, der von der Bühne getrieben werden muss. Der kurz darauf aber im weißen Bademantel wieder auftaucht, nur um zu behaupten, dass er noch niemals in New York war. Natürlich dürfen an einem solchen Abend die Lieder von Abba nicht fehlen, nicht in den knalligen Kostümen, sondern von den Sängern im Outfit einer Putzkolonne vorgetragen.

An manchen Stellen entwickeln die Liebesperlen einen solchen Glanz, dass sie sich in echte Perlen verwandeln. Das gilt für die vom Orchester dargebotenen Lieder im Original anmutenden Glenn-Miller Sound. Hierfür übernimmt die aus Lünen stammende Pianistin Simone Witt den Taktstock. Eindrucksvolle Soli bringen Katrin Degenhardt mit der Verneigung vor „Bojangles“ und Ulrike Knospe mit „Fever“. Dann ergreift Orchesterchef Heinrich Huber das Mikrofon und singt ein unter die Haut gehendes Chanson des großen Aznavour von der sterbenden Liebe: „Mourir d’aimer“. Weitere Höhepunkte sind die Canzone Italiana und die beswingten Rat-Pack-Songs.

Simone Witt am Taktstock

Zum Schluss gibt es unter einer riesigen Woodstock-Projektion noch eine Hommage an die Flower-Power-Zeit. Die Liebesperlen 2011 sind runderneuert und mit Lüner Profil versehen. Die begeisterten Zuschauer feierten sie mit lang anhaltendem Applaus und „Standing-Ovations“. Viele von ihnen „Wiederholungstäter“, denn wer einmal von diesen Liebeperlen genascht hat, wird es immer wieder tun.

Diethelm Textoris

Zur Premiere am 25.09.2010 im Heinz-Hilpert-Theater Lünen schreibt die WAZ/WR

Lünen. Kann eine musikalische Revue gleichzeitig zeitgebunden, zeitlos und trotzdem zeitgemäß sein? Sie kann. Und sie kann noch viel mehr. Das bewies die Premiere der „Liebesperlen“ am Samstagabend im ausverkauften Heinz- Hilpert-Theater vor einem euphorisch begeisterten Publikum. Und sie hat etwas bewirkt: Sie hat Lünen für die nächste Zeit zu einem wichtigen Zentrum der Ruhrgebietskultur gemacht.

Über 20 Jahre kullerten die Liebesperlen mit großem Erfolg über die Bühne des Dortmunder Theaters. Doch erst in dem mit dem Charme der fünfziger Jahre ausgestatten Lüner Theater haben sie das ihnen gebührende Ambiente gefunden. Die Dekoration hatte die Bühne in eine riesige Wurlitzer-Musikbox verwandelt, aus deren Mitte die „glorreichen Sechs“ als Darsteller und Heinrich Huber mit seinen „Goldenen Elf“ als Musiker brillierten. Das Programm begann mit einem Blick in die Künstlergarderobe und einem Rückblick der Akteure: „Weißt du noch, ‚Kino in der letzten Reihe’ oder „Raupe rückwärts bei geschlossenem Verdeck auf der Kirmes?“

Was dann folgte, war ein wahres Feuerwerk an Melodien, abgeschossen in einer Dichte, die das Publikum in einen wahren Rausch der Erinnerungen versetzte. Lieder flossen ineinander über, wurden parallel intoniert: Bill Ramseys „Souvenirs einer großen Zeit“ waren die lose Klammer für Paul Ankas „Diana“, Dalidas „Am Tag als der Regen kam“ oder Neil Sedakas „O Carol.“ Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit wurden die Länder der Erde und die Metropolen der Welt besucht: Kopenhagen, Rom, San Francisco, Wien. „Ganz Paris träumt von der Liebe“ und für Moskau gilt: „Zieht euch warm an“. Alles wurde präsentiert in den passenden Kostümen, vom Pikee Kleid der Damen über das Rüschenhemd und den Krawattenschal der Herren bis zum Lackmantel beim „Mädchen von Piräus“. Gewürzt war das Programm mit Selbstironie, augenzwinkerndem Humor und köstlichen Regieeinfällen. Da gab’s einen singenden Kaktus, zur Westernshow gehörten die Steckenpferde und die „Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe“ ließ die Verschleierungsdiskussion im neuen Licht erscheinen. Beim „True love“ zog das Akkordeon hörbar Luft und nicht nur bei den Italien-Schnulzen tropfte das Schmalz förmlich auf die Bühne. Und was ist schon die Skyline von New York gegen den Mond von Wanne-Eickel? Zwischendurch bekam das außer Atem geratene Publikum immer wieder Zeit zum Luftholen, so beim Ausflug auf den italienischen Comedy Campingplatz mit Kugelform Wohnwagen oder in die Welt des „Rat-Pack“ von Las Vegas.

Doch das war längst nicht alles. Dirigent Heinrich Huber zog alle Register seines Könnens, ließ beim Rock’n Roll seine Gummibeine tanzen und bot als Sänger französische Chansons vom Feinsten. Die Lieder von Charles Aznavour, Gilbert Becaud und Jaques Brel gingen unter die Haut. Dann wieder präsentierten seine Musiker die großen Orchester der Welt, von Jörgen Ingmann über Chris Barber zu Bert Kämpfert, nicht unterscheidbar vom Original-Sound. Zum Schluss erschien noch Elvis im Doppelpack, und auch die Stones fehlten nicht. „I can get no satisfaction“ kann bezogen auf die „Liebesperlen“ wörtlich genommen werden: Sie sind Kult(p)ur. Man bekommt nie genug von ihnen. Knut Fessen aus Hagen stellte fest: „Wir haben die Revue weit über 20 Mal gesehen, doch was heute hier geboten wurde, war die Krönung, das waren die Sahnestücke unter den Sahnestücken.“ Gerhard Gebauer aus Niederaden meinte, er sei 60 Jahre jünger geworden. „Alles was am Körper altersbedingt weh tut, hat man heute nicht gespürt“, meinte Petra Vogt und ergänzte voller Lokalpatriotismus: “Der heutige Tag war gut für Lünen, war gut für war gut für unsere Stadt.“

Zur Premiere am 26.9.2008 schreibt Nadine Albach für die WR/WAZ

"Liebesperlen: Das Fieber brennt noch".

Eigentlich wollten sie mit der Volljährigkeit aufhören. Aber der ungebrochene Spaß auf beiden Seiten - bei Ensemble und Publikum - führte dazu, dass die "Liebesperlen" nun auch mit dem 20. Jahr ihrer Existenz liebäugeln. Die Schlagerrevue gehört zu Dortmund wie einst das Bier. Heinrich Huber gibt noch den Löwen, Jürgen Uter reimt munter "Sensationell lobten die Gazetten, wenn wir doch mehr davon hätten" - und Ausschnitte aus den letzten 19 Spielzeiten demonstrieren: Wir hatten viel Spaß. Die "Liebesperlen" sind längst Kult, eine Schatzkiste der Erinnerungen.

Neue Perlen in der Reihe sind die Beatles, Sammy Davis oder Dean Martin. Dramaturgisch stringenter ist die Bündelung von Medleys in kleinen Geschichten: Die berührendste gelingt mit der Szenerie einer an Edward Hopper erinnernden Bar, mit schnieken Anzügen und glamourösen Kleidern. Als erotische femme fatale singt Ulrike Knospe von dem Elvis-haften "Fieber", gibt Dominik Freiberger den Zwitter von Frank Sinatra und Robbie Williams, hat Tina Podstawa ihre Sternstunde als "Mr. Bojangles". Bevor es jedoch zu melancholisch wird, durchbricht Günter Burchert als Udo Jürgens mit einer herrlich albernen Nummer den Ernst.

Ohnehin beherrscht Heinrich Huber die Klaviatur der Gefühle, weiß, wie er Erinnerungen schürt und doch rechtzeitig wieder für Lachen sorgt. Er kann sich dabei auf eine zehnköpfige Band stützen, die beide Facetten hervorragend musikalisch umsetzt. Und so erinnert die zweite große Szenerie auf einem italienischen Camping-Platz bisweilen an alte Heinz-Erhardt-Filme. Christian Tasche als "macho par excellence" hat seinen großen Auftritt.

...die "Liebesperlen" sind mehr, als eine gut gemachte Schau...
Das Publikum aber hat sich entschieden: Es liebt die Liebesperlen

Für die Ruhr Nachrichten schreibt Julia Gaß über die Premiere

Alls 1989 "sechs kleine Italiener" auszogen, um Schlagerperlen der Welt einzusammeln und die Revue zu entdecken,hat im Dortmunder Schauspielhaus keiner geahnt, dass dies die größte Liebesgeschichte zwischen Theater und Publikum werden würde.Am Freitag (26.9.) kullerten die "Liebesperlen" in die 20. Spielzeit - frisch aufpoliert, bis zu den Rolling Stones und Joe Cocker.Und wieder sitzt man da, wird anderthalb Stunden bestens unterhalten und denkt: "Das sind die bisher schönsten Liebesperlen."Diese Zeitreise von der Petticoatzeit bis in die Jugend der Enkel des Urperlen-Publikums macht richtig Spaß und hat diesmal nochmehr Schauspielelemente.

Günter Burchert ist der Comedian im Schauspieler-Sextett, darf auch Heinz Erhardt aufsagen und lässt das Publikum fast vor Lachenvon den Sitzen kippen, wenn er als Udo Jürgens am Flügel aus der Versenkung auftaucht. "Ich war noch niemals in New York",kontert der Barde im Bademantel auf Sinatras "New York". - In einem sehr schönen Edward Hopper-Bar-Bühnenbild (Dorothee Schumacher)hat Heinrich "Aznavour" Huber dieses New York-Medley inszeniert.

Längst können die Schauspielerinnen (Tina Podstawa, Ulrike Knospe und Anja Niederfahrenhorst) mehr als kess mit Petticoats wippenund die Schauspieler den Elvis-Hüftschwung (Christian Tasche) zeigen. Gute Sänger sind aus ihnen geworden.

Und wenn Dominik Freiberger seinem Steckenpferd die Bonanza-Sporen gibt, wünscht sich der ganze Saal so 'nen Cowboy als Mann.Das einzige, was bei den "Liebesperlen - forever and ever" kein Zuckerschlecken ist, ist der Kauf der Karten, die immer schnell weg sind.

Westfälischer AnzeigerAusgabe vom 13.11.2006

Hits und falsche Bärte

Die 500. Vorstellung der "Liebesperlen" am Theater Dortmund Nostalgische Schlagerrevue sorgt seit 16 Jahren für volle Häuser Von Ralf Stiftel
DORTMUND · Wort für Wort raunen die Zuschauer mit: "Hinter eines Baumes Rinde wohnt die Made mit dem Kinde..."Damit verunsichert man Jürgen Uter nicht: "Ja, ich kenne den Text", blafft er hinter der dunklen Hornbrille hervor,"jetzt reißt euch mal zusammen." Er meint es nicht böse. Gleich darauf sollen die Besucher des Schauspiels Dortmund das"Schade" zum bekannten Heinz-Erhardt-Gedicht beisteuern.

Jürgen Uter, inzwischen Ensemble-Mitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, war mit Rollkoffer und Plateausohlen-Schuhengekommen, um als Gast die 500. Ausgabe der "Liebesperlen" zu veredeln. Mit Dirigent Heinrich Huber hat er 1989 die bunteSchlagerrevue erfunden, als unterhaltsame Silvesterproduktion. Alle zwei Jahre, erzählt Huber, wechseln die Programme.Die Akteure auch, zum Beispiel, als Uter nach Hamburg ging. Es gab Gastspiele bei den Gandersheimer Domfestspielen,im Parktheater Iserlohn, Open-Air-Vorstellungen auf Haus Opherdicke und zur Fußball-WM auf dem Markt in Dortmund.Ein einfaches Rezept: Man nehme ganz ganz viele bekannte Schlager von Fred Bertelmanns "Lachendem Vagabund" bis zu"Satisfaction" von den Rolling Stones. Das gibt man einer Band mit zehn ausgebufften Routiniers und sechs Schauspielern.Die singen nun Medleys mit einer Hitdichte nicht unter sieben Titeln pro Minute, wobei man mit falschen Bärten,bunten Jacken und lustigen Mützen etwas spotten darf. Aber nicht zu sehr.

Für das richtige Maß haben Huber und Uter das Gespür. So konkurriert Christian Tasche mit Glitzerhemd und Ausschnittbis zum Bauchnabel als später Presley mit Günter Burchert als jungem Rocker mit Gitarre und Sonnenbrille.Das kratzt den Mythos Elvis nicht an und nicht die Erinnerungen der Zuschauer, die sich an Hits im Schnelldurchlauf laben.

Die Show trifft die Erwartungen des gereiften Publikums. Viele Zuschauer hätten 1958 selbst Stühle bei Bill HaleysDeutschland-Premiere zertrümmert haben können. Nun klatschen sie begeistert mit. Hier dürfen sie in Nostalgie schwelgen.Gegen den Kitschverdacht sichert die sanfte Ironie ab. Als an Udo Jürgens und seinen Grand-Prix-Auftritt 1966 in Luxemburgerinnert wird, fährt Günter Burchert aus dem Bühnenboden auf und spielt "Luftpiano" ohne Instrument, aber perfektsynchronisiert mit Simone Witt von der "Goldenen Elf". Fünf Minuten dauert eine musikalische Städtereise("Tulpen aus Amsterdam", "Ganz Paris träumt von der Liebe", "Arrivederci Roma"), die Kostüme werden im Tempo einer Zirkusnummer gewechselt.

Das Timing stimmt: Erst rockt Burchert "Marmor, Stein und Eisen bricht". Dann mimt Uter den Literaturpapst Reich-Ranickiund analysiert Deutschers Schlager. Es geht nicht nur um Musik, sondern auch um die Nierentische auf der Bühne, um diealten Radios und Waschmaschinen. Sogar die Reklame wird Thema, wenn Burchert brillant das HB-Männchen spielt. So kanneben zum Jubiläum Jürgen Uter auch den Original-Dr.-Sommer der Zeitschrift Bravo, Dr. Martin Goldstein, als Überraschungsgastauf die Bühne bitten zu einer Talkshow-Einlage. Davor haben Tanja Kuntze, Anja Niederfahrenhorst und Ulrike Knospe als"Redaktionsteam" gelästert über Dominik (Freiberger), 14, im zu knappen bunten Pullunder, der ihnen sein Liebesleid sang.

Schon ist der Kessel Buntes perfekt, der den Mengen schmeckt. Heinrich Huber freut sich über den Erfolg eines Formats."Die Erinnerung an schöne Zeiten" mache gewiss für viele Besucher den Reiz aus, sagt er. "Ich habe Leute gesehen,die sich bei einem bestimmten Lied an die Hand nehmen und eine Träne verdrücken."

Ein Ende ist nicht abzusehen. Fast 250 000 Fans sahen die Show, jede Vorstellung ist ausverkauft. Natürlich auch die500. am Samstag, eine XXl-Ausgabe von mehr als drei Stunden. Die letzte Zugabe sang das Publikum mit, längst stehend."Falling in love Again". Textsicher wie bei Erhardts Maden-Gedicht.

Kritiken zur Premiere "15 Jahre Liebesperlen"

Ruhr Nachrichten vom 2.11.2004

Vor 15 Jahren sind sechs kleine Italiener auf der Schauspielbühne ausgezogen, die Revuewelt zu entdecken.Perlen haben sie ihrem Publikum mitgebracht - "Liebesperlen", die am Samstag frisch poliert 15. Geburtstag gefeiert haben.Auf eine Welt- und Zeitreise von den 50ern bis in die 80er nehmen die sechs kleinen Italiener von heute unddie Band um Pianistin Simone Witt die Zuschauer mit , flirten in der Eisdiele auch mit dem Bossa Nova und Mary Lou.Ihre "Liebesperlen" sind rockiger geworden, bis zum "Titanic"-Hit sind sie gekullert. Trotzdem ist musikalische Heimatund Ausgangspunkt der Weltreise immer noch die Petti-coat-Zeit der 50er Jahre.

In einem Medley, das in einer Viertelstunde einmal um die ganze Welt führt, und dessen Kostümwechsel so flott undoriginell sind wie Heinrich Hubers Arrangements, kullern die Perlen der Zuckerpuppe von der Bauchtanztruppe ebensovor die Füße wie Speedy Gonzales und dem Mädchen aus Piräus.

Beim Ball der einsamen Herzen - einer Szene, in der nicht nur Musik Trumpf ist, sondern auch die schauspielerischenLeistungen von Tanja Kunze, Anja Niederfahrenhorst und Ulrike Knospe - darf auch wieder Elvis (Christian Tasche) auferstehen.Heinz Erhardt (Jürgen Uter) spricht in der bunten Show wieder "Noch'n Gedicht" und einen Tick kabarettistischer als dieVorgänger-Perlen macht Günter Burchert als Comedian die Show. "Weißt Du noch - das war doch erst "Yesterday", wird sich mitdiesen frisch polierten Perlen auch die Generation der 30- und 40-Jährigen erinnern.

WAZ vom 2.11.2004

Ärger im Job, Kummer, oder einfach nur schlechte Laune ? Dann nichts wie hin ins Schauspielhaus, "Liebesperlen" naschen - dievergnügliche Schlagerrevue begeisterte am Samstag ihr Publikum wie eh und je. Und das nach 15 Jahren.

"Immer das gleiche mit euch. Man kriegt euch einfach nicht nach Hause", seufzte Jürgen Uter, Schauspieler und Miterfinderder immer noch glänzenden Perlen, nach munteren zwei Stunden. Klar, dass das Publikum die "allerletzte Zugabe, bevor esgleich an die Tröge geht", so kündigte Uter launig die Jubiläums-Party an, nicht akzeptierte. Den "Roten Lippen, die manküssen muss", ging ein spritzig-kurzweiliger Spaziergang kreuz und quer durch 40 Jahre Pop, Rock- und Schlagergeschichtevoraus. Nicht nur das Publikum war hingerissen, als Fanfarenklänge den legendären Frankenfeld-Dauerbrenner "Musik ist Trumpf"ankündigten, als die "Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe" über die Bühne wirbelte, als Heinrich Huber, musikalischer Leiterund neben Uter und Jost Krüger "Vater" der Erfolgsstory, mit sonorer Stimme Becauds "Nathalie" ins Mikro schmachtete:

Auch die Schauspieler hatten einen Heidenspaß - selbst, als sich bei Günter Burcherts wildem Kalinka-Tanz der Bartselbstständig machte...

Einfach komisch auch der "Ball der einsamen Herzen", bei dem Tanja Kuntze, Anja Niederfahrenhorst und Ulrike Knospeals männersuchende Zicken nur den betrunkenen Barmann (Jürgen Uter) zur Auswahl haben. Und, ganz klar, keine Revue ohne Elvis.Der sexy weiße Einteiler mit den bunten Glittersteinen, mit dem Christian Tasche - u.a. bekannt als "Tatort"-Staatsanwalt - dieZuschauer zum Rasen brachte, war auch bei der anschließenden Kostüm-Versteigerung amheißesten begehrt. Er wechselte für 100 Euro den Besitzer.

Westfälische Rundschau vom 2.11.200

Natürlich tun auch die neuen Perlen, was alle alten Schlager tun. Sie rühren an und wecken Erinnerungen. Auch in ihrer neuenFassung gehen die Regisseure Heinrich Huber und Jürgen Uter von dieser Rezeptur nicht ab. Das Publikum soll, darf und wirdalte Seligkeiten und Glücksgefühle noch einmal erleben.

Liebesperlen zu Gast bei den Gandersheimer Domfestspielen:

Das schrieb die Presse (Auszüge)
Nordheimer Neueste Nachrichten:Schon nach den ersten Minuten tosender Applaus, jubelnde Pfiffe und Begeisterungsrufe...
.. die musikalische Darbietung übertraf alle Erwartungen...
.. und ihr Publikum zu unterhalten, das versteht das Ensemble der "Liebesperlen" genau wie schon früher Conny Froboessoder Freddy Quinn...

Göttinger Tageblatt:

...So gesehen spielt "Liebesperlen" in der Champions League der Unterhaltungskunst...
...eine pfiffige Show...
Höhepunkte aber sind die Soloauftritte von Autor und Sänger Jürgen Uter...

Gandersheimer Kreisblatt:

...und wo Heinrich Huber und seine Musiker solch stimmungsvolle Arrangements für diese "Liebesperlen" stiften,wird der nostalgische Rückblick umso mehr zu einem unterhaltsamen Vergnügen

Alfelder Zeitung:

...geboten wurde eine äußerst spritzige und witzige "musikalische Zeitreise" ...
...es stimmte einfach alles, die Musik vom schmissigen Ensemble, die Aufmachung der Kleider, Frisuren und des Zubehörs...

Nostalgie-Rausch

"Liebesperlen" im Dortmunder Theater

"Liebesperlen" - unter diesem Motto führte das Schauspiel Dortmund mit einem süffig gemixten Cocktail aus Schlagern derFünfziger und Sechziger Jahre sein Publikum am Silvesterabend ins neue Jahrzehnt. Rund vierzig Nummern vom Tiger-Rocküber den Bubble-Bossanova bis zum Kriminal-Tango erinnerten daran, was für die Gruftis von heute damals "in" war.

Und das hochlöbliche Interpreten-Sextett, begleitet von Heinrich Hubers soundsicherer Bigband, schmachtete und fetztedie unverwelkten Trivialitäten so professionell ins Mikrofon, als tingelte es seit Jahren in der Schlagerbranche:Die Petticoats wippten, der Schnulzenbalsam tropfte, und das Herz war Juanita schwer.

Da konnten Regisseur Jost Krüger und sein Bühnenbildner Gerd Herr weitgehend auf parodistische Brechung und optischenZierrat verzichten; denn Texte wie "Zwei kleine Italiener", "Junge, komm bald wieder" oder "Steig in das Traumboot der Liebe"kommentieren die Pubertätswehen der Republik auf ihre ureigene, unfreiwillig komische Weise. Ein bißchen kritischer hätteman sich's schon vorstellen können, aber das Publikum schwelgte im Nostalgierausch und entließ die singenden Schauspielernicht ohne Zugaben.
(Horst Jansen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 02.01.1990)

"Liebesperlen": Zuckersüße Nostalgie

"Liebesperlen" im Dortmunder Theater

Zuckersüß, schön bunt und winzig sind sie, die Liebesperlen, und sie schmecken nach Nostalgie. Unter eben dem Titel"Liebesperlen" hatte sich Jost Krüger eine Silvesterpremiere für das Dortmunder Schauspiel ausgedacht. "Schauspieler singenSchlager der fünfziger und sechziger Jahre2 hieß sie im Untertitel.

Zuckrig, farbenfroh, nostalgisch, aber keineswegs winzig gerieten sie ihm. Natürlich geht man einigermaßen skeptisch ineine solche silvesterliche Pflichtübung. Schlagerkitsch, und der noch von Schauspielern gesungen, die werden mit mimischenKrämpfen fehlende stimmliche Qualitäten wettmachen wollen - denkt man. Weit gefehlt. Selbstverständlich braucht man keinemächtigen Stimmen, natürlich gab es bonbonrosa Kitsch, aber mit so außergewöhnlicher Musikalität dargeboten. daß manverblüfft war. Sie röhrten und schmalzten, schluchzten und schnulzten, trällerten und jubelten ihre Liedchen:"Souvenirs, Souvenirs", "Mecki war ein Seemann", "Junge, komm' bald wieder" und was man sonst noch in pausenlosen anderthalbStunden unterbringen kann. Augenzwinkernden Spaß haben sie gehabt und gemacht: Nicole Averkamp, Ulrike Knospe und TanjaKuntze in ihren frech schwingenden Petticoats. Günter Burchert, Mathias Herrmann und Jürgen Uter in ihren teils knalligen,teils sandfarbenen Anzügen von Gerd Herr. Eine oder einen herauszustellen wäre ungerecht gegen die anderen, alle waren gut,die meisten haben vermutlich eine musikalische Ausbildung.

Jost Krügers Regiekonzept machte alles locker. Er setzte nämlich auch auf die schauspielerischen Elemente. Jeder Schlagereine - wieder von Gerd Herr - ideenreich ausgestattete Szene. Wenn an der Rampe Soli, Duette. Terzette tönten, gab eskeinen blöde glotzenden Hintergrundchor.

Alle spielten mit, auch der Dirigent und ausgezeichnete Arrangeur Heinrich Huber sprang showreif vor seiner "Goldenen EIf"herum, einem Jazz- und Swingorchester von fast Bigband-Format. Das Publikum war begeistert. Hatte es seine eigene Nostalgielieb oder die Schauspieler? Hoffentlich die auch.

(Jutta van Tilburg. Ruhr Nachrichten, 02.01.1990)

Dortmund: Hinreißende Revue mit alten Schlagern. Zwischen "Liebesperlen" stecken echte Juwelen

Heinrich Huber sagte nach 90 Minuten Non-Stop-Revue an, daß nun die Sylvesterpremiere im Dortmunder Schauspielhaus zuEnde sei. Ein vielstimmiges "Oh" der Enttäuschung klang durch das vollbesetzte Haus. Aber es blieb nicht bei deranderthalbstündigen Vorstellung. Das begeisterte Publikum erzwang Zugaben. Wenn die Schauspieler nur ein wenig Bereitschaftgezeigt hätten, sich weiterhin bitten zu lassen, dann hätte das Publikum wahrscheinlich sogar den Jahreswechsel im Theaterverbracht. So groß war die Begeisterung.

Zu Recht. Denn was Nicole Averkamp. Ulrike Knospe, Tanja Kuntze, Günter Burchert, Matthias Herrmann und Jürgen Uter an"Liebesperlen" über die Zuschauer ausgeschüttet hatten, daß riß von den Stühlen. Wären einige der heute oder auch damals sogefeierten Schlager- und Pop-Stars im Auditorium gewesen, sie hätten vor Neid erblassen müssen. Schlager der 50er und 60erJahre waren angesagt.

Es war viel zu weit getriebene Bescheidenheit, daß Günter Burchert ansagte, die Schauspieler versuchten auf der Bühnevorzutragen, was sie sonst unter der Dusche, in der Badewanne oder sonst privat täten, nämlich singen. Könnten nur diemeisten soviel, wie diese Schauspieler können, es stünde es besser als es steht. Heinrich Huber leitet die"HH's Goldene Elf" eine Band, die alles beherrscht. War der Name vielleicht eine Huldigung an die "Goldenen Zehn" dieuns in Dortmund als Tanzkapelle die Jugend versüßt hat?

Da waren sie dann (fast) alle: Bing Crosby, Louis Armstrong, Gilbert Bécaud, Gitte, Conny (Froboess) und Peter (Kraus),Elvis Presley, Freddy Quinn und wer weiß wer. 49 Schlager wurden einschließlich der Zugaben gesungen. 49mal Begeisterung,wenn die ersten Töne erklangen und die Zuschauer mitklatschten, sich im Takt wiegten und leise mitsangen. Hätte sichJürgen Uter nicht dafür entschieden, als "seriöser" Schauspieler sein Brot zu verdienen, als Schlagersänger hätte ersich eine goldene Nase verdienen können. Aber alle anderen auch. Da war kein Misston, und was sie an Interpretationskunstzusätzlich noch einbringen können. das steht himmelhoch über dem, was Stars und Sternchen uns zu bieten haben.

Wer immer die Idee zu diesem Abend der reinen Freude hatte. Ihm sei Dank gesagt. Dank also an die Genannten sowieJost Krüger, Gerd Herr (Bühnenbild). Katharina Staab (Kostüme), an die perfekten Tontechniker und an jedes Mitglied der Band.

Zwang ist mir zutiefst zuwider, also kann ich auch nicht für eine Zwangsrekrutierung aller jener plädieren. die für denKulturetat in Dortmund verantwortlich sind. Aber vielleicht gehen sie mal freiwillig ins Theater, um zu sehen. welcheJuwelen sie haben, welche Schätze es zu bewahren gilt.

(Johann Wohlgemuth, Westfälische Rundschau, 02.01.1990)

WAZ zur ersten CD:

Die "Liebesperlen" gingen weg wie die sprichwörtlich warmen Semmeln

Westfälische Rundschau zur ersten CD:

Süchtig nach Liebesperlen. Als wenn es warme Semmeln wären- so flott verkaufte sich die erste Liebesperlen CD.

Ruhr Nachrichten 18.11.1991:

Ein zuckersüßer Leckerbissen nicht allein für Zeitgenossen Besondere Anerkennung verdienten sich die gesanglichenLeistung des Ensembles- allen voran Jürgen Uter in Bermudas und Hawaiihemd, dessen "Hula, hula Baby" allein schon den Besuchlohnt.

Westfälische Rundschau 18.11.1991:

Einsam heut Nacht? Dortmunds Schauspiel hält erneut mit seinem bewährten Hausmittel "Liebesperlen" gegenIsolationsgefühle aller Arten an. "Runderneuert" kullern die süßen Pillen weiter über die Bühne am Hiltropwall,und das Publikum kugelt sich.

Westfälische Rundschau Mai 1994:

Die Liebesperlen kullern auf ihre hundertste Vorstellung zu. Die Liebesperlen wurden fünf. Doch ihr Haltbarkeitsdatum istnoch lange nicht abgelaufen. Im Gegenteil- auch außerhalb Dortmunds verspricht die von Heinrich Huber arrangierteSchlager-Revue ein Renner zu werden. Perlen - Premiere im Werra-Städtchen Meiningen

Meininger Tageblatt 4.10.1993:

Perfekt: Verrückte NostalgieÂ
Gewiß haben jene, die sich in Dortmund dies Programm ausdachten (Heinrich Huber hat ihre Erfahrungen nach Meiningentransferiert) eine ausgezeichnete Vorarbeit geleistet.

Westfälische Rundschau zur 100. Vorstellung: Mai 1994

Gala wurde zu einer Riesenshow. Ein Abend, der sich von allen Vorgängern unterschied und dem auch keiner mehrgleichen wird. Fast vier Stunden Programm..

Die Goldene Elf um Heinrich Huber: ein Unterhaltungsorchester erster Güte...

Westfälische Rundschau 12.9.1995

Die Runderneuerung will nicht enden. Das Ensemble hat eine neue CD aufgenommen, bereits die dritte.

Ruhr Nachrichten 18. Sept. 1995:

Liebesperlen kullerten bis in die 70er Jahre. Jetzt kullern sie wieder, die Liebesperlen, bunter und verführerischer denn je.

WAZ 18.9.95

Unverwüstlich wie Nierentisch und Tütenlampe, wie Mini, Twist und Twiggy rollten die Liebesperlen runderneuert in die 7. Spielzeit.

Westfälische Rundschau 18.9.95

"Liebesperlen- jetzt als Pralinés verpackt. Jemand hat die Liebesperlen poliert. Aus den Zuckerkügelchen sindChampagnertrüffel geworden. Dochtrotz bewährter Besetzung und vorsichtiger Jodelversuche der Schauspielerin IrisAtzwanger und ihrer Ziege wirkt die Show mit einmal kostbarer und reicher ausgestattet. Jürgen Uter hat seineItalo-Shorts gegen seriöse Garderobe und längere Sprechpartien (toll sein Heinz Erhardt) getauscht.

Theatertreffen NRW 1995:

Umjubelt wurde das Dortmunder Ensemble, als am Sonntag bei der Abschlussveranstaltung des Theater-TreffensNRW in den Kammerspielen Bad Godesberg "Liebesperlen" aufführte.

Bild Zeitung: 18. Sept. 95

Zuckersüß und kunterbunt. Dick beklatscht, drei Zugaben

Ruhr Nachrichten 5.6.1996

Außerdem gab es Gastaufritte in der Westfalenhalle und bei Borussenfesten

WAZ 31.12.1996

Aus "Rausschmeißer" wurde Erfolgsstory.

Die 90 Minuten im Schauspielhaus, prall gefüllt mit grandios arrangierten, gespielten und gesungenen Hits sindschnell auf der Zunge zergangen wie die süße, bunte Leckerei.

WAZ 20.10.1997

Premiere "Liebesperlen 98"

"Liebesperlen" kullern ins zehnte Erfolgsjahr. Sie kullern und kullern... Und haben an Reiz doch kein bisschenverloren... Und im Publikum kullern die Lachtränen mit.

Die Zeitschrift Musical: 17.12.1997

Die Liebesperlen sind ein Dortmunder Phänomen. Wann immer sie auf dem Spielplan stehen, ist das Theatergarantiert ausverkauft...

..Die schillernden Show der 50er und 60er Jahre war bereits ein Blockbuster des Stadttheaters als Schlager anfingKult zu werden...

Jedes Jahrzehnt musikalischer Unterhaltungskunst wird auf dieser Zeitreise, irgendwo zwischen Nostalgie und Ironie,illustriert durch hinreißende Kostüme, zielsichere Gags und treffende Parodien.

Ruhr Nachrichten 17.12.1997

Liebesperlen sind nicht aufzuhalten. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest ist sie erschienen: Die aktuelle Liebesperlen CD.Es ist die vierte CD, die zu dieser Erfolgsproduktion heraus kommt.

Westfälische Rundschau 17.12.1997

Nach "nächtelanger Fronarbeit": Theater präsentiert die vierte Liebesperlen-CD: Singende Schwäne und goldene Elf.

WAZ 24.10.1998

Liebesperlen kullern ins nächste Jahrtausend.

Ruhr Nachrichten 1998.

Stürmischen Applaus gab es gestern bei der Premiere "Liebesperlen the best of..." im Schauspielhaus

Westfälische Rundschau 29.5.1999

Liebesperlen trotzen Grand Prix. 121.000 Besucher.. in Theaterbereich träumen selbst Musical-Macher von solchen Zahlen

Castrop-Rauxel, Ruhr Nachrichten 10.11.1999

Liebesperlen rollten, und das Publikum raste/ Uter und Huber trafen den Nerv.

Perfekte Show vor giftig grünem Glitzer. Abbas "Waterloo" wird zum totalen Triumph der Dortmunder. Und die Menge trampeltderweil die Versiegelung vom Hallen-Parkett.

Castrop-Rauxel, WAZ und Westfälische Rundschau 10.11.1999

Publikum tobte bei "Perlen"

Einen solchen Begeisterungssturm hat die Stadthalle seit Jahren nicht mehr erlebt.
Beim Namen Huber bekommen eingefleischte WLT-Fans glänzende Augen...

Von den Zehenspitzen bis ins letzte Härchen stimmten Körpersprache und Musikrythmus überein, gekonnt mischte der Dirigentim Szenarium mit, ob als hüpfender "Hänschen Rosenthal" oder als faszinierender Interpret des Becaud-Chansons "Natalie".Da sprang der Funke bis in die letzte Reihe über.

Westfälische Rundschau 6.9.2000

Ulrike Knospe und Günter Burchert. Die neuen Gesichter in der Schlagerrevue sind auch die alten. Willi Scheer,Verwaltungsdirektor des Theaters: Die Schlagerparade unserer singenden Ensemble-Schauspieler soll rollen, rollen,rollen bis zu jenem fernen Tag, an dem sich das Publikum nicht mehr mit-rollt . Genauer: bis dass sich ersteErmüdungserscheinungen im Besucherinteresse abzeichnen

Westfälische Rundschau 16.9.2000

Die ollen Perlen rollen: Haltbarkeitsdatum ist noch lange nicht abgelaufen.

Da wischen sich im Parkett Menschen die feuchten Augen, die auf der Bühne in ironisch-verklärendem Licht noch einmalihrer Jugend begegnen.

Ruhr Nachrichten 16.9.2000

"Liebesperlen" noch bunter. Sie sind so bunt und verführerisch wie nie zuvor: König Elvis das ist natürlich wiederChristian Tasche. Ein "Liebesperlen-Best of" aus elf Jahren müsste eigentlich 22 Stunden lang sein.

WAZ 16.9.2000

Eine wunderbare Zeitreise - so leicht und süß wie Zuckerwatte. "Best of Liebesperlen" - mal wieder - vom Publikumstürmisch gefeiert. Beinah jedes Lied, das Heinrich Huber mit seiner unheimlich spielfreudigen Bigband anstimmt isteine Erkennungsmelodie mit Mitklatschgarantie. Und Ulrike Knospe, Tanja Kuntze, Anja Niederfahrenhorst, Günter Burchert,Christian Tasche und Jürgen Uter haben aus diversen Schlagern eine Mischung gezaubert, die so leicht und süß ist wieZuckerwatte.